Bericht zum "Waldparksingen an Schwarzes Teich"

Seit 1945 ruft die Chorgemeinschaft Radebeul-Lindenau 1895 Ende Mai/Anfang Juni die Chöre der Umgebung zum "Waldparksingen an Schwarzes Teich" zusammen.

Der Ort ist ein idyllisches Plätzchen, eine Lichtung im Waldpark von Radebeul-Kötzschenbroda, in den letzten Jahren auch mit einigen Bänken versehen und mit einer hervorragenden Akustik ausgestattet. Die Tradition konnte - nach einigen Unterbrechungen - zumindest seit 1990 regelmäßig fortgeführt werden, wobei auch die Unterstützung durch die Stadtverwaltung wichtig war. In diesem Jahr widmeten die Veranstalter das Konzert am 6. Juni dem Stadtjubiläum "75 Jahre Radebeul". (Die 10 Ortsteile sind bis zu 800 Jahre älter.) Hierbei gelang es erstmals, alle Radebeuler Laienchöre zusammenzubringen: Der Männerchor "Liederkranz 1844", der Lößnitzchor, die Kinderchöre der Grundschulen Kötzschenbroda und "Friedrich Schiller", Mitglieder der Kirchenchöre der Friedenskirche und der Lutherkirche und die Chorgemeinschaft Radebeul-Lindenau boten den begeisterten Zuhörern alte und neue Lieder über Radebeul und die Lößnitz, vom Frühling und von der Natur, wirksam unterstützt vom Posaunenchor der Friedenskirche. Es erklangen u.a. - höchst aktuell - Bully Buhlans "Zug nach Kötzschenbroda", "Elblößnitz" von G.O.Neubert, "Lößnitzberge, Lößnitztal", "Lößnitzer Rosen", Karl Mays "Ave Maria", Schuberts "Bacchus" und - gemeinsam - das "Lößnitzlied" und "Mein Radebeul in Sachsen".

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